26 Feb
2010

Die VSone in München

 

Die Tage war ich in München und habe mir die VSone angesehen.  Hier nun mein Endruck der Tage.

Es war meine erste VSone, ich zuerst überrascht dass sie so kompakt ist. Ich schätze es waren so um die 350 Teilnehmer vor Ort. Dies finde ich positiv, dass ganze ist nicht so anonym und man läuft sich des öfteren über den Weg und hat somit viel Chancen mal wieder neue Leute kennen zu lernen. Dass ist ganz anderer Charme wie bei einem Konferenz mit mehreren tausend Teilnehmern. Mir hat dies sehr gefallen.

Die Räumlichkeiten sind für die Art der Konferenz ja schon fast als Ideal zu beschreiben. Viele Räumlichkeiten und trotzdem nie ein Raum dabei wo man dachte der Platz aus den Nähten. Alle Räumlichkeiten liegen beisammen und man kann auch mal schnell wechseln falls das “Ziel” der Session sich nicht mit den eigenen Erwartungen gedackt hat.

Einen Tick zu Sharepointlastig war mir der erste Tag, jedoch fanden sich auch dort Vorträge die meinem Interessengebiet entsprachen.  Der zweite Tag bot schon ein wenig mehr Abwechslung und Teilweise ein paar Auswahlprobleme. Hier und da hatte ich das Problem dass es nicht viel Neues für mich in den Vorträgen gab, aber so ist dies halt wenn man sich selbständig aktiv über das ganze Jahr hinweg weiterbildet und üblicherweise vor den Teilnehmern steht.

Am ersten Abend gab es dann “Party”, aber wie dies so ist mit Parties wo 98% der anwesenden Männer sind… schön schwierig da richtig Party-Stimmung aufkommen zu lassen. Passende Leute findet man auf jedenfall, schöner Abend mit viel Spaß. Nur halt keine Party im eigentlichen Sinne.

Scott Hanselman war auch angereist, er hielt die Keynote am zweiten Tag. Sehr unterhaltssam, jedoch hat es ihn wohl verwundert dass man in Deutschland schon was mehr machen muss wie eine Web.config mit 3 Zeilen zu zeigen um die Menge in Begeisterungsstürme zu versetzen. Wir sind hat halt kein Klatschvieh die alles und jedes übertrieben bejauchzen.

Die vielen Interessanten, ernsten und spaßigen Gespräche mit alten Bekannten und neuen Gesicherten haben mir viel freude gemacht.

Abends fand dann noch dass Nerddinner statt, ein wenig Insidermäßig versteckt aber es durfte sich jeder anmelden, auch nicht VSone Teilnehmer waren dort vertreten. Scott Hanselman durfte musste dann das Bierfass anstechen. Das ganze lange Vorgeplänkel von Erklärungen und übertriebenen Ankündigen vom spritzenden Bierfässern entlud sich dann jedoch in zwei unspektakuläre Schläge von Scott und der Zapfhahn war sicher im Fass eingebracht und wir konnten den Abend beginnen.

Wir waren im Bier- und Oktoberfestmuseum. Ein sehr schönes lokal bei dem man sich nicht vom Namen verleiten lassen sollten. Die Speisen waren hervoragend zubereitet und ausnahmslos von gutem Geschmack. Preislich war ich sehr überrascht, das Preis- Leistungverhältnis ist hervorragend. Also besucht den Laden. Als schöne Abschlussüberraschung übernahm Hannes Preishuber dann auch noch die gesamte Rechnung. Vielen Dank Dafür.

Alles in allem eine gute Konferenz mit einem schönen Gesamtpaket, ich muss schauen dass ich nächstes Jahr als Sprecher dabei bin.

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