Ich bin ja schon seit Jahren ein Verfechter davon mit mehreren Monitoren zu arbeiten. So gab es ein paar Dinge die mich störten, nur Kleinigkeiten, aber nervig. Was jedoch an Windows liegt und nicht an den mehreren Monitoren ;)
Habe dann vor einigen Wochen (erst!) UltraMon entdeckt. Doch ich habe es dann sofort in mein Herz geschlossen. Es ist nicht alles Perfekt, aber das was ich davon nutze gefällt mir.
TaskBar auf den anderen Monitoren
Windows zeigt die TaskBar nur auf dem primären Monitor an, was nervt wenn man auf einen anderen Monitor fokussiert ist und dann der Blick nach unten schweift um in der TaskBar was auszuwählen und es ist nicht da. Mit UltraMon hat jeder Monitor eine eigenen TaskBar, entweder nur mit den Fenster die auf dem Monitor sind, oder auf jeder Taskbar denselben Inhalt.
Ich bevorzuge die erste Variante. Jedoch kommt es bei mir vor dass ich hier und da ein Programm wie Notepad++ oder so doppelt starte weil es nicht auf der im Fokus befindlichen TaskBar angezeigt wird. Dies kommt aber selten vor. Schade finde ich auch dass ich den Task-Manager nicht über die UltraMon-TaskBars anzeigen lassen kann.
Verschieben von Fenstern auf den anderen Monitor
Wenn man ein Fenster auf einem anderen Monitor zieht, dann passt Windows nicht die Größe an wenn die Monitore unterschiedliche Auflösungen haben. Ärgerlich. Mit UltraMon verschiebe ich auf Mausklick bzw. Tastendruck ein Fenster von A nach B und die Proportionen des Fensters werden beibehalten. Sehr schön.
Dies sind so ziemlich die einzigen Features von UltraMon die ich bewusst einsetze. UltraMon kann noch mehr, so “Kleinkram” wie Desktop-Hintergründe für mehrere Monitore eintragen, merken von Icon Positionen etc.
Anpassbar
UltraMon ist sehr granular anpassbar, so kann man entscheiden wo Buttons hinkommen, Menü erweitertet werden und ob überhaupt. Für problematische Anwendungen gibt es wohl auch spezielle Einstellungen, jedoch habe ich keine Probleme ausmachen können die auf UltraMon zu führen waren. Die TaskBar und die Fenster-Buttons fügen sich schön dem Vista-Aero-Look. Auch hält es sich direkt im Hintergrund wenn man plötzlich keinen zweiten Monitor mehr am System hat (was bei mir des öfteren vorkommt, da ich nur noch am Laptop arbeite).
Missen möchte UltraMon nicht mehr, ob es einem 40 Dollar wert ist muss man für sich selbst entscheiden. Es gibt eine mir bekannte alternative MultiMonitor Taskbar, die passt sich in der kostenlosen Version jedoch nicht dem Look & Feel des System an.
Print | posted on Tuesday, December 09, 2008 5:16 PM
Der Eintrag ist mir etwas Wert